04.04.2019 von Benjamin Kircher

Best Practice in ChannelPilot Teil 3: KUR-Optimierung bei Preissuchmaschinen (1)

Beginnen wir mit den größten Kostenfressern: Produkte, die bei Preisvergleichsseiten sehr häufig ausgespielt werden und dennoch nicht gekauft werden. Dies lässt sich jedoch oft nicht für alle Preisvergleiche verallgemeinern, da die einzelnen Produkte und auch die Produktkategorien bei verschiedenen Kanälen unterschiedlich häufig geklickt und gekauft werden. 

DIE ANALYSE

Mit dem Analyse-Tool, welches Sie über das ChannelPilot-Dashboard aufrufen können, können Sie ganz schnell herausfinden, welches Ihrer Produkte bei welcher Preissuchmaschine wenig rentabel ist. Oder anders gesagt: Woher kommt der „schlechte“ Traffic, der Ihnen keine Verkaufszahlen einbringt?

Dazu empfiehlt es sich, sich mithilfe der tabellarischen Auflistung der einzelnen Kanäle einen Überblick zu verschaffen, wie viele Klicks und Kosten die einzelnen Preissuchmaschinen auslösen und somit auch wie groß die Kosten-Umsatz-Relation ist („CRR“ im Screenshot). Um dorthin zu gelangen, wählen Sie in der Suchmaske Ihren Shop, alle Kanäle und Kategorien aus, entscheiden sich für die tabellarische Darstellung und wählen den gewünschten Zeitraum. 

In unserem konkreten Fallbeispiel sehen wir, dass das Kosten-Umsatz-Verhältnis bei „Stylelounge“ mit 122,2% extrem hoch ist und das Verhältnis der anderen Anbieter bei weitem übersteigt. Umso höher die dort angezeigte Prozentzahl ist, umso größer sind auch die durch bezahlte Klicks entstandenen Kosten für einen Verkauf im Verhältnis zum Umsatz.

Das wollen wir natürlich ändern, deswegen suchen wir jetzt nach allen Kategorien, wählen aber nur die entsprechende Seite als Kanal aus. Mithilfe dieser Übersicht sehen wir nun, dass vor allem Dessous und Slips wenig rentabel sind, aber auch die Werte der anderen Kategorien könnten deutlich besser sein.

Es lassen sich jedoch nicht nur Kategorien wählen, sondern auch die einzelnen Produkte, die oben im Analyse-Bereich als „Stammartikel“ bezeichnet werden. Wählen Sie diese aus, bekommen Sie nun direkt diejenigen Produkte angezeigt, dessen Ausspielung beim jeweiligen Kanal (in diesem Fall Stylelounge) hohe Kosten verursacht, allerdings wenig Verkäufe einbringt. Auch hier sollten Sie selbstredend den Blick vor allem auf „CRR“ und anschließend auf die Kosten richten.

DIE OPTIMIERUNG

Im PSM/Feedengine Bereich des ChannelPilot können Sie nun Ihre Analyse-Ergebnisse nutzen und damit bares Geld sparen. Unter dem Menüpunkt „Steuerungsmodule“ klicken Sie auf Kontrolle und filtern dort nach einzelnen Produkten. Sie können sowohl eine Mindestanzahl an Klicks als auch die Anzahl der Verkäufe als Filter bestimmen, sodass Sie eine klasse Übersicht über die schlecht platzierte Artikel bekommen. Zudem ist es erforderlich, den eigenen Shop sowie den gewünschten Zeitraum und gegebenenfalls direkt einen Kanal auszuwählen. Ebenfalls sollte man die inaktive Ergebnisse unten mit einem Häkchen markieren, da diese nach einer Zeit wieder aktiv werden könnten und so ohne Auswahl als zukünftige Kostenfresser unter dem Radar laufen würden.

Sie sehen nun eine Liste einzelner Produkte vor sich, die Sie nun von der Listung ausschließen können. Sie markieren jeweils links die Box mit einem Haken und wählen anschließend darunter „Deaktiviere Produkte“. Damit ist Ihr Ziel erreicht: Die Produkte, die für Sie teuer sind, aber gleichzeitig keinen Erlös einbringen, werden nicht mehr ausgespielt. 

Die Einstellungen Ihrer Suchmaske können Sie übrigens unter „Neues Steuerungsmodul anlegen“ speichern.

Wenn Sie in der Leiste oben nun Steuerungsmodule auswählen, sehen Sie eine nach Preissuchmaschinen sortiere Übersicht ihrer gewählten Einstellungen. In rot erscheinen dabei die ausgewählten Einstellungen, alles in grau ist derzeit nicht aktiv. 

Direkt rechts neben den Steuerungsmodulen befinden sich die Oberpunkte „Deaktivierte Artikel“ und „Deaktivierte Kategorien“, unter denen sie noch einmal eine Auflistung aller deaktivierter Artikel beziehungsweise aller deaktivierter Kategorien finden. 

Im nächsten Beitrag unserer Blogreihe geht es noch einmal um die Optimierung der KUR bei Preissuchmaschinen. Im Fokus stehen dann die gezielte Festlegung eines Cost-per-Click-Biddings, die weiterführende Optimierung des Preis-Kosten-Verhältnisses sowie die Anpassung der ausgespielten Artikel an die eigenen Größenverfügbarkeiten und die Marktlage im Preisvergleich zur Konkurrenz. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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